Wird der Veloweg gern und viel genutzt, muss er weg
Der kombinierte Fuss- und Veloweg am Greifensee entlang war ein Vorbild für gute Veloinfrastruktur und in Folge dessen sehr populär.
Offenbar zu populär, denn nun gibt es ein Schild, welches die Anpassung der Veloführung für einige hundert Meter signalisiert (vom Schild habe ich leider kein gutes Bild) und erwachsene Velofahrende auf eine durchaus viel befahrende Strasse bittet (Rückführung und Gabelung siehe Bild 1, 2 und 4).
Ich verstehe, dass hier schon lange eine Konfliktzone zwischen zu Fuss gehenden und Velofahrenden existiert. Das "langsam fahren" ist ja prominent genug auf dem Boden. Aber diesen Konflikt kann man doch besser auflösen, als mit der Schulter zu zucken und den Veloverkehr nun auf die gefährdende Strasse zu führen.
Statt dieser tiefgreifenden Überarbeitung mit neuen Verkehrsinseln, den Veloverkehr für wenige Meter auf die Strasse zu manövrieren und dann wieder zurück, hätte man auch einfach das Geld für echte Verbesserungen in die Hand nehmen können, damit die Fahrbahn verengen und den kombinierten Fuss- und Veloweg verbreitern (oder separieren).
Dass ein derart viel genutzter Veloweg eine solche Verschlimmbesserung erfährt, ist für mich null nachvollziehbar. Und weil es nun so absurd velofeindlich geführt ist, wird sich auch so gut wie niemand daran halten. Ganz besonders in die Gegenrichtung, auf welcher man nun zwei Mal die Strassenseite wechseln müsste. Komplett verbranntes Geld, um zu Fuss gehende und Velofahrende gegeneinander auszuspielen. 💸
Erstellt am: 28.5.2026
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Organisationen
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ein velofahrer
29.5.2026
amerillo
28.5.2026
amerillo
28.5.2026
anjonas
28.5.2026
zwitserfietser
28.5.2026